Wuppertal-Achse e.V.

Modellstadt Wuppertal um 1929


Herzlich Wilkommen auf der Internetpräsenz des Vereins Wuppertal-Achse e.V.

Unser Ziel ist die realistische Rekonstruktion der Wuppertaler Talachse von Oberbarmen bis Vohwinkel und der Wiederaufbau des historischen Wuppertals der 30er Jahre im Maßstab 1:87. Das Modell wird die Bahnanlagen der Bergisch Märkischen Strecke mit ihren Bahnhöfen, einen Straßenbahnbetrieb nach alten Plänen der Wuppertaler Straßenbahn und den Nachbau der Schwebebahn beinhalten. Ein weiteres Highlight bietet die Barmer Bergbahn, die bei uns, wie ihr großes Vorbild bis 1959, den Berg hinauf fährt. (Und natürlich auch wieder hinunter) Zusätzlich lassen wir durch Fotos und alten Dokumenten das Flair der frühen 30er Jahre wieder auf- und vor Allem erleben


Die Geschichte des Vereins

 

Im Jahr 2002 gründeten acht historisch interessierte Modellbauer den Verein „Wuppertal-Achse“.

Es sollte ausdrücklich kein Model-Eisenbahnverein werden, sondern es sollte in ihm ein geschichtliches Modell der Stadt Wuppertal aus der Zeit von 1929 entstehen.
In diesem Jahr schlossen sich nämlich die Städte Elberfeld und Barmen zur Stadt Wuppertal zusammen.
Dabei ist vor allem die "Talachse" deshalb so interessant, weil hier mehrere Verkehrssysteme auf engstem Raum existieren: neben dem Individualverkehr der öffentliche Verkehr mit Bussen und Straßenbahnen, der Eisenbahn und als Highlight der Wuppertaler Schwebebahn.
So kam es zum Namen „Wuppertal-Achse“.
Das sollte zusätzlich klarstellen, dass wir das Modell bis auf die Barmer Bergbahn nicht bis in die Höhen hinauf bauen, sondern wir uns auf die wesentlichen Verkehrsachsen im Tal beschränken wollten.
Dabei haben wir uns für den Maßstab 1:87 entschieden, für den es im Modelleisenbahnbereich im dort genannten Maßstab HO Züge und Zubehör aus der Reichsbahnzeit gibt.
Ein stadtgeschichtliches Modell in diesem Maßstab würde von Vohwinkel bis Oberbarmen 140m Länge in Anspruch nehmen.
Da wir schwerlich eine so lange Halle mieten oder bauen konnten haben wir uns für einen meanderförmigen Verlauf entschieden.
So haben wir in mit der Zeit durch viele Umzüge fast immer größer werdenden Räumlichkeiten mit dem Modellbau begonnen.
Dabei dienten uns als Vorbilder alte Baupläne der Stadt Wuppertal, Vorkriegs-Luftaufnahmen, Google-Earth und unzählige historische Fotos unterschiedlichster Herkunft.
Dabei gab es manchmal witzige Fehlinterpretationen:
Wir sahen an einem Haus in Oberbarmen das Schild „Küch“
und bauten ein Küchengeschäft mit entsprechender Schaufensterdekoration.
Ein alter Wuppertaler, Herr Betzendahl, machte uns darauf aufmerksam, dass es sich um das Modehaus „Küch“ handelte.
Er korrigierte uns auch bei einem von uns in einer Luftaufnahme erkannt zu haben glaubenden Schrotthandel, der aber damals eine Kohle-Handlung war.
Die Schwebebahn schafften wir in Eigen-Konstruktion fahrbereit herzustellen.
Mit der Zeit rückten wir von unserem Plan ein 140m langes Modell zu bauen ab und entschieden uns für die Highlights, wobei wir immer noch auf über 60 m Länge kommen.
Auch haben wir uns jetzt für eine zeitliche Modifizierung entschieden, um mehr Modellbahnbegesterte aus der heutigen Zeit anzusprechen:
Nachdem wir Oberbarmen bis Alter Markt fertig haben wird es zumindest bahntechnisch in den fünfziger Jahren weitergehen.